Pokerkarten und Pokerchips

Gekaufte Links zu Online Casinos

Pokerkarten und PokerchipsGeld verdienen um jeden Preis. Der Schuss kann auch mal nach hinten losgehen.
In letzter Zeit sind wieder vermehrt Linkbuilding Aktivitäten von online Casino Betreiber zu sehen.

Auf allen möglichen Webseiten die etwas Trust haben werden die Links, der üblichen, für Kauflinks Verdächtigen Online Casino Webseiten eingekauft.

Preise für Online Casino Advertorials liegen so bei 100 Euro (eigentlich jährlich)

Die Kauflinks werden aber zurzeit auch über die bekannten Blogmarketing Portale eingekauft.
Wahrscheinlich auch zu viel niedrigeren Einmalpreisen.

Die Gefahren gekaufter Online Casino Advertorials

Warum machen sich die Blogger die solche Casino Links veröffentlichen keine Gedanken über das Gefahrenpotential das solche gekauften Advertoirals im Allgemeinen und für Online Casinos im Besonderen mit sich bringen können?

Wahrscheinlich wird hier nur das schnelle Geld gesehen aber nicht über die möglichen Gefahren nachgedacht.

Wenn ich auf einem Blick erkennen kann dass es sich bei einem Beitrag um ein bezahltes Advertorial handelt dann wird es Google mit seinen technischen Möglichkeiten viel leichter haben das zu erkennen.

Ein Casino Advertorial auf einem themenfremden Blog unterzubringen ist meines Erachtens auch aus drei weiteren Gesichtspunkten gefährlich.

Das stellt sich zum einem nämlich die Frage wie es überhaupt rechtlich aussieht für ausländische Glückspiel Seiten von einer deutschen Webseite zu werben.

Das es da rechtliche Probleme geben könnte davon dürfte jeder schon mal gelesen haben.
Da Blogger keine Juristen sind sollten sie meines Erachtens von allem, auch nur im Entferntesten zweifelhaften, Abstand halten.

Und das betrifft zum anderen, das nicht als Werbung gekennzeichnete Advertorial an sich.
Denn redaktionelle Beiträge die zu Werbezwecken erstellt sind müssen an populärer Stelle einen Hinweis auf diesen Werbezweck tragen.

Z.B. Dieser Beitrag ist im Auftrage des Online Casinos xyz veröffentlicht worden.

Letztendlich wird der Link auch als gekauft von Google zu enttarnen sein wenn er auf einem Blog veröffentlicht wird der sonst gar nichts mit Glücksspiel zu tun hat.
Auch wenn z.B von einem Finanzblog aus versucht wird die schwierige Brücke zum Online Casino über z.B. einen Artikel von Bezahlmöglichkeiten bei Online Casinos zu schlagen.

Ein Link aus so einem Artikel ist einfach verdächtig und birgt die Gefahr für den linkgebenden Blog.

Ich bin von Haus aus bei solchen Sachen nicht so risikofreudig wie andere und vielleicht ist meine Sorge auch übertrieben.
Aber zum Nachdenken sollte meine Ausführung anregen.

Wenn ihr jetzt sagt, „ja da hat er schon ein bisschen Recht“ dann kann auch ohne Sorge zu haben ein Plus ; Tweet , oder Like für diesen Beitrag gegeben werden. 🙂

Grüße
Lothar

Bildquelle: Eigenes Bild aus meiner Sammlung kostenlose Fotos

Eure Kommentare zu den möglichen Gefahren bei gekauften Links zu Online Casinos

4 Kommentare

  1. Auf Portalen wie Everlinks sind massenweise solche Angebote zu finden. Da halte ich mich raus, schon aus rechtlichen Gründen. Ausserdem kann ich mich mit dieser Art der Freizeitgestaltung nicht anfreunden.

    Bisher hatte ich eine direkte Anfrage für eine Reisesite: Besuch eines Casinos im Urlaub oder Online Spielen im Urlaub als Zeitvertreib am Strand. Das habe ich natürlich abgelehnt.

  2. Ich habe auch erst kürzlich eine Mail erhalten, da antworte ich nicht mal drauf! Da die Verlinkung überhaupt nicht in meinen Blog passt bleibt sowas! 😉

  3. Casino-Links sind meiner Meinung nach rechtlich eine ganz gefährliche Sache. Meines Wissens gibt es nur ein legales Online-Casino für Deutschland. Und es dürfen nur Bewohner von Schleswig-Holstein dort spielen. Auch google-technisch sind solche Links sehr gefährlich, außer man hat ein Gambling-Blog oder ein Webmaster/Geld-verdienen Blog und linkt dann aber zu den Partnerprogrammen der Casinos. Im Grunde sollte man immer bei seinem Thema und seinen Themen bleiben. Auch ein Artikel für das neue Apfel Ei-Fon ist verdächtig, wenn man sonst nur über Playmobil schreibt.

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