Gastartikel sind gefährlich aus verschiedenen Gründen.

Wenn euch jemand einen Gastartikel anbietet den er selber verfasst hat dann muss man dies nicht unbedingt glauben.

Punkt 1 Urheberschaft:

Die Urheberschaft eines solchen Gastartikels ist ja gar nicht geklärt.
Es kann sein das der Artikel irgendwo geklaut wurde. Es muss gar nicht die Absicht des Anbieters des Gastartikels sein einen geklauten Artikel oder zumindest einen Urheberrechtlich bedenklichen Artikel euch unterjubeln zu wollen.
Oft ist es Unwissenheit.
Da werden vielleicht auch nur Textpassagen abgeschrieben oder umgeschrieben und schon steckt man in der Abmahnfalle.

Duplicate Content durch gespinnte Texte.

Auch oft aus Unwissenheit werden Texte gespinnt. Da gibt es Software mit der man Texte so bearbeiten kann das diese dann „uniqie Content“ sind.
Doch wenn man mit der Software nicht umgehen kann dann kommt da alles andre als unique Content raus.

Auch wenn der Anbieter guten Glaubens ist sein Programm hat unique Content erzeugt besteht die Wahrscheinlichkeit das die Suchmaschinen dies nicht so sehen und man dann wegen dem minderwertigen Duplicate Content in die Panda Falle gerät.
(Muss nicht sein aber kann)

Punkt Nutzungsrechte:

Angenommen der Anbieter des Gastartikels ist auch der Urheber des Artikels. Wie sieht es dann aber aus mit den Nutzungsrechten?
Vielleicht kommt er morgen schon an und verlangt dass der Artikel wieder gelöscht wird oder noch zwei Links hinzukommen sollen oder die Links ausgetauscht werden sollen.
All das würde er auch können wenn man nicht eine Vereinbarung bezüglich der Nutzungsrechte trifft.

Gefahr auf das Google Linkverkauf Radar zu kommen.

Gastbeiträge in denen man dofollow Links setzen muss sind ja nichts anderes als bezahlte Links.
Hier wird halt mit Content bezahlt.
Da gibt es sogar Firmen die sich darauf spezialisiert haben.

Wenn die Links in den Gastbeiträgen dann so gesetzt sind das man von einem bezahlten Advertorial ausgehen kann kann man gleich auf zwei Wegen Probleme bekommen.
Zum einem erkennt Google sofort die Unnatürlichkeit des Links und wenn dieser dofollow ist und es viele solcher unnatürlichen Verlinkungen auf eurem Blog gibt dann kann dies zu Abstrafung führen.

Advertorial Gefahr

Der zweite Weg sich Probleme einzuhandeln ist der das man in Redaktionellen Beiträgen die zu Werbezwecken veröffentlicht werden diesen Werbezweck dem Leser auch mitteilen muss. Z.B. In der Form einees Hinweises „Die Links in diesem Artikel sind Werbung „ oder so.
Da müsste man sich vorweg rechtlichen Beistand holen.
Auch wenn es gang und gebe ist Advertorial in Blog zu setzen und man damit auch seine Blogkosten oder sogar sein Leben finanzieren möchte ist es dennoch gefährlich.

Eine teure Abmahnung kann viel zunichtemachen.


Fazit :

Ich mag jetzt für euch alles nur schwarzsehen was die Gastartikel betrifft aber macht euch einfach mal selber Gedanken ob da nicht was dran ist.
Ich würde meine Artikel immer selber schreiben.
Das geschnorre der Linksklaven der Seo Agenturen nach Platzierungen von Gastartikeln oder Artikeltausch geht mir auch auf den Zeiger.
Wenn die schon möchten das man über die Produkte Ihrer Kunden berichtet dann sollen sie auch dafür zahlen und der Artikel der auf meinem Blog veröffentlicht wird den erstelle ich.

Das war das Wort zum Freitag, zum Webmaster Freitag 🙂

Grüße
Lothar

Eure Kommentare Plusse Tweets und Likes zu meinem Beitrag sehe ich gerne.



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10 Antworten auf Die Gefahren von Gastartikel

  • In einigen Punkten gebe ich Dir recht; aber immer diese orakelei, was Google gerade will…tausend mal gelesen; man lässt sich von Google alles vorschreiben, heute links herum, morgen rechts herum. Und Morgen?

  • Guten Tag,

    was ich auf meinem Blog veröffentlicht habe, waren lediglich zwei geringfügig bezahlte Artikel. In den inzwischen fünfeinhalb Jahren, in denen ich blogge, habe ich nur vier Anfragen für Gastartikel erhalten. Dass es so wenige waren, mag an meinen Blogs und den unterschiedlichen Wechseln gelegen haben. Ich habe die Anfragen immer abgelehnt. Die vielen Forderungen, die ich beim Verfassen der Artikel befolgen sollte, waren mir bezogen auf die Verlinkungen und den Inhalt einfach zu viel. Ich biete Bloggern, deren Blogs mir gefallen, auch keine Gastartikel mehr an. Schließlich kann man seine Meinung zu Inhalten auch in Kommentaren schreiben, die von wirklich interessierten Lesern aj auch durchaus gelesen werden. Ich halte das Getöse über Gastartikel für übertrieben und wie im Artikel beschrieben auch für gefährlich und das gilt sowohl für Posts, die man annimmt als auch für Artikel, die man für andere schreibt!

    Liebe Grüße

    Christiane

  • Wenn Gastartikel mit Link dann nur ohne Keywort Verlinkung sondern die URL komplett rein und verlinkt dann mache ich das auch. Ich bin da „“NOCH““ nicht so ängstlich.

  • Gastartikeln sind meistens nur eine Schleichwerbung. Mehr ist es nicht. Daher nur für den Blogbetreiber finanzieller Hilfe.

  • Google will angeblich also kein großes Artikelmarketing, aber man soll angeblich seinen Autoren-Rank steigern. Wie soll man den steigern, wenn man nicht auf anderen Websiten Gastartikel schreibt? Wozu braucht es dann diese ganzen Gesichter in den Google-Suchergebnissen, wenn man nur auf seiner eigenen Website schreiben darf? In Blogs kommentiert man dann am besten mit der Gravator.com-E-Mail und Domain eines anderen; so hat man gleich etwas Negativ-SEO gemacht. Bin ich froh, dass ich meine Zukunft nicht mehr auf Google aufbaue. Ich mache meine Websites für Leser und nicht für Googles M.C.

  • Ja, das habe ich und derzeit bin ich google-technisch noch nicht aus dem Schneider. Vielleicht hat Google was mitbekommen und daher mein Blog abgestraft, weil die Besuche des Blogs so eingebrochen sind. Ich versuche immer, thematisch passend zu verlinken und hoffe, dass es auch google-konform ist. Ich werde mir mal deinen Artikel ansehen und lesen.

  • Was Google auf keinen Fall möchte, ist Artikelmarketing im großen? Stil und Links mit „harten“ oder gar „money“ Keys in den Artikeln.
    Ich denke, gegen einen sauber recherchierten und qualitativen und für alle mehrwertigen Beitrag – und da gebe ich Dir Lothar völlig recht – ist nichts einzuwenden. Da muss das „Informative“ im Vordergrund stehen und darf keinesfalls auch nur ansatzweise nach „Werbung“ riechen. Wobei natürlich grundsätzlich auch Maß gehalten werden sollte. Also wenn ein Blog zu 50 % aus Gastbeiträgen besteht, dann ist das m.E. wohl eher suboptimal.

    • OK, gut zu wissen und da ich nicht vermehrt auf Gastartikel Wert lege, muss ich mir dann wohl eher keine Sorgen machen. Hin und wieder einen Gastbeitrag hineinzuschieben, dürfte dann OK sein, finde ich.

  • Hi Lothar,
    sehr sehr kritische stehst du dem Thema gegenüber und das finde ich auch gut so. Da ich das gelesen habe, sollte ich mir meine Vorgehensweise mal überdenken. Ich habe meine Gastartikel bisher mit doFollow-Links veröffentlicht und weiss nicht, ob Google davon Wind mitbekam – hoffentlich geht es gut. Aber wenn man auf noFollow-Link in den Gastartikeln plädiert, würden sie dann gar nicht zustandekommen. Dann kann man gleich Sponsored Post verfassen und publizieren und dann auch noFollow-Links setzen. Mal sehen wie bei der nächsten Anfrage bezüglich des Artikels vorgehen werde.

    • Hattest Du nicht darüber berichtet das sich die Rankings bei Dir verschlechtert haben?
      Das wird sicherlich ein Problem sein.
      Besonders wenn man sich an die Vorgaben bezüglich der Verlinkungen der Links richtet.
      Immer noch gibt es unzählige Webseitenbetreiber die noch nicht mit bekommen haben das man nach Pinguin anders verlinken muss als das übliche harte Keyword verlinken ala „Keyword Stadt“ Keyword billg“ uws.
      Ich habe da mal im Juni berichtet http://perfect-seo.de/einsteigerinfos-google-pinguin-und-pinguin-2-0.php

      Bei der Verlinkung sollte man auf jeden Fall darauf acht geben das diese natürlich aussieht.
      Am Natürlichsten sieht sieht eine Verlinkung aus wenn man die zu verlinkende Seite als Quelle einer Aussage des Beitrags hinzuzieht.
      da muss man sich natürlich auch Mühe geben mit dem Artikel. Der muss gut recherchiert sein und Hand und Fuß haben.

      Grüße
      Lothar

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