Heute möchte ich mich einmal mit der Aufmerksamkeitsanalyse beschäftigen.
Wenn man ein Webprojekt starten möchte oder sich mit dem Gedanken beschäftigt sein altes Projekt ein Relaunch zu unterziehen dann sollte man auch gleich in Betracht ziehen sich Gedanken zu machen welche Bereiche einer Webseite die meiste Aufmerksamkeit des Lesers erregen.
Bekannt ist das wahrscheinlich einigen von euch unter dem Begriff Eyetracking-Analyse

Die Firma scoreweb hat ein Tool entwickelt mit dem mal etwas anders als mit der Eyetracking-Analyse, nämlich mittels einer Aufmerksamkeitskarte (Heatmap) und einer zusätzlichen Wahrnehmungskarte (Opacitymap) angezeigt bekommt welche Bereiche der Webseite besonders hohe Aufmerksamkeit beim Besucher wecken.

Diese Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsanalyse ist kann man meines Erachtens auch als Alternative zur  echten Eyetracking-Analyse nutzen.

Ich habe mir heute die Zeit genommen dieses Tools einmal kurz zu Testen
Nachdem man sich bei Soceweb registriert hat bekommt man einen Zugang zum Tool.

Oben Links kann man seine zu analysierende URL eingeben.
Die Auflösung der Bildschirme auf denen die Webseite angesehen wird.
Z.B PC (4:3 – Normal) – 1024×768

Mit einem Klick auf analysieren fängt das Tool an zu arbeiten.

Die einzelnen Analysen.

Anhand dieses Screenshots könnt ihr sehen welche Analysen das Tool vornimmt.
scoreweb-seoanalyse

Im Bereich Seo Analyse werden folgende Punkte analysiert.

  • Technische Werte
  • Onpage-Analyse / Inhalt
  • Offpage-Analyse / Optimierung
  • Social Media Sichtbarkeit

Im Bereich Offpage-Analyse / Optimierung befindet sich auch unter anderem ein Backlinkchecker der die URLs der 100 wichtigsten Backlinks anklickbar ausgibt.

Analyse der Aufmerksamkeitsbereiche für meinen Blog

Nun aber zur eigentlichen Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsanalyse von scoreweb.
Anhand einer Aufmerksamkeitskarte kann man erkennen welche Bereich der Webseite Aufmerksamkeiten bei Leser wecken.

Diese Grafik ist die Aufmerksamkeitskarte der URL
http://perfect-seo.de/webmeup-ein-neues-backlinkchecker-tool.php

Wie ihr sehen könnt ist die größte Aufmerksamkeit dem Werbeblock gewidmet.
Dann kommt aber auch schon der Content.
Den rechten Sidebars werden obwohl sie einen großen Platz der Webseite einnehmen wird gar keine Aufmerksamkeit geschenkt.

Die Wahrnehmungskarte

Die Wahrnehmungskarte ist ein weitere Ausgabe der Analyse.
In der Wahrnehmungskarte werden die Bereiche hervorgehoben die der Besucher in der ersten Sekunde wahrnimmt.

scoreweb-wahrnehmungskarte

Auch hier sieht man wider ganz deutlich das wieder die Werbeblöcke im Vordergrund stehen und dann auch gleich etwas weiter unten der einleitende Content.

Kurzes Fazit:
Also mich fasziniert das ganze und es bestätigt mir auch das ich die Position der Werbeblöcke gut gewählt habe.
Diese Positionen lenken aber auch nicht unbedingt vom eigentlichen Content ab so das die

Probiert es einfach selber mal aus.
Für Seo Agenturen oder Webworker die mehrere Projekte betrieben und diese auf beste Optimieren möchten ist diese Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsanalyse sicherlich eine gute Ergänzung.

Weiterführende Links:
Auf genauen Bedeutungen  der Analysen dem  Scoreweb und wie das alles Wissenschaftlich zusammenhängt kann und möchte ich hier jetzt auch  nicht weiter eingehen.
Dazu ist ein Besuch auf der Webseite von Scoreweb ratsam.
Unter „Was ist Scoreweb“ http://sw.de/was-ist-scoreweb/ werden alle Fragen beantwortet.
Nachtrag: Die Seite ist leider nicht mehr aktiv:

Einen kostenlosen Probeaccount kann man sich auf der Seite aber auf jeden Fall mal einrichten.
Ist schon interessant zu sehen wo die Besucher hinschauen und wo nicht.

Wenn euch diese Analysen neugierig gemacht haben dann lade ich euch herzlich ein diesen Artikel zu teilen und zu Kommentieren.

Grüße Lothar

Eure Kommentare zum Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsanalyse Tool von scoreweb

 

10 Antworten auf Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsanalyse von scoreweb

  • Vanderelbe on 4. Februar 2014 um 18:31

    So eine Eye-tracking Seite ist natürlich lustig und für einige Seiten auch wichtig, doch nach dem kostenlosen Test muss man sich diesen Dienst teuer bezahlen lassen. Das fängt bei 99 Euro monatlich an. Dies ist sicherlich für den 0815-Blogger uninteressant, ja selbst für kleine Firmen. Große Firmen brauchen das sicherlich. Die Frage ist nur, welche anderen Produkte gibt es. Damit kenne ich mich allerdings nicht aus.

  • Henry on 1. Februar 2014 um 04:40

    Ich glaube, wie meistens sollte man hier unterscheiden, ob man einen Blog zum Geldverdienen führt oder nur zum Spass. Bei Blogs, die nur zum Spass geführt werden, ist diese Augentracking Geschichte völlig sekundär. Man kann, muss aber nicht darauf Rücksicht nehmen. Anders sieht es aus, bei Blogs, mit denen man Geld verdient. Da muss man aus finanziellen Gründen auf diese Geschichten achten.

  • Der NetzBlogger on 1. Februar 2014 um 00:37

    Jetzt hat es geklappt. Onpage mit 82 Punkten nicht schlecht. Offpage muss ich noch so einige Links aufbauen, wenn ich dem Tool trauen darf. 33 Punkte sind zu wenig. Woran ich nur wenig machen kann, sind die externen Scripts von Pinterest, Facebook usw. Wenn ich die Social Media Anzeigen weglasse, erhöht sich der Wert von 59 Zählern bestimmt. Doch das widerspricht ja dem Rat bei der Social Media Sichtbarkeit, der mit 56 Punkten im moderaten Mittelfeld liegt.
    Was ich auch schön finde, dass meine Ansicht, wo der Leser in der Hauptsache hinschaut, in keinster Weise enttäuscht wurde.
    Schade nur, dass das Tool so teuer ist. Gut finde ich, dass man die Ergebnisse als pdf herunterladen kann, jedoch nicht in der Demo-Version, die für mich derzeit völlig ausreichend ist.
    Vielen Dank für den tollen Tipp und ein schönes Wochenende wünscht
    Timm

  • Der NetzBlogger on 31. Januar 2014 um 22:29

    Hallo,
    ich finde diese Idee klasse wenn ich sie nutzen könnte. Versuche vergeblich mich zu registrieren. Der Aktivierungslink lässt ziemlich lange auf sich warten.
    Bin gespannt wann ich die Analyse starten kann, denn bisher war ich der Meinung, das oben rechts auf der Website ein guter Punkt für Informationen ist.
    LG Timm

    • perfect-seo on 31. Januar 2014 um 22:49

      Ich hatte auch ein paar Schwierigkeiten.
      Bei der E-mail Adresse kommt es auf Groß und Kleinschreibung an.
      Da musst Du Dich so einloggen wie bei der Registrierung als Xyt@…de oder xyz@….de
      So war es zumindest bei mir.

      Antworten
      • Der NetzBlogger on 1. Februar 2014 um 00:37

        Jetzt hat es geklappt. Hatte nur länger gedauert.

        Antworten
  • Nicole on 31. Januar 2014 um 20:16

    Hallo Lothar,

    eine wirklich interessante Tool-Vorstellung! Neugierig wie ich nun mal bin, habe ich es direkt ausprobiert. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bei der Registrierung, lief danach alles wunderbar. Es gibt natürlich einige Punkte, die noch deutlich verbesserungswürdig sind, aber das war mir eigentlich im Vorfeld auch schon klar. Naja, so ganz ohne Ziele, auf die man hinarbeiten kann, wäre es ja auch irgendwie langweilig oder seht ihr das anders?

    • Alex L on 31. Januar 2014 um 21:26

      Nee, ich sehe es nicht anders und Ziele sollte man als bloggender Webmaster haben. Ansonsten weiss ich nicht, was ich im Internet mache und wofür es sich lohnt, so viel Zeit im Web zu verbringen.

      • Der NetzBlogger on 1. Februar 2014 um 00:38

        unterschreibe ich
        LG Timm

  • Alex L on 31. Januar 2014 um 16:42

    Hi Lothar,
    eine schöne Sache das mit diesem Tool und ich hatte mich dort soeben eingeloggt und liess die Analyse arbeiten, aber dann als ich die Buttons mit der Wertung angeklickt habe, war die Seite nicht mehr erreichbar. Ich hoffe, dass es nur vorübergehend ist.

    Ich habe bei meinem ersten Blog Internetblogger.de einen Score von über 70 erreicht, was schon nicht schlecht ist, finde ich. Andere Analysen würde ich auch gerne testen, wenn das Tool wieder online ist. Schauen wir mal, wann es soweit sein wird. Ansonsten tolle Tool-Vorstellung!



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